Die US-Notenbank will bis Ende 2014 den Leitzins auf Null bis maximal 0.25 Prozent belassen. Das scheint die Banker und Anleger, Aktienhändler zur Sorglosigkeit an zu stiften. Sie wissen, das Geld wird die nächsten drei Jahre billig zu haben sein. Aber ist es richtig, das so zu handhaben?
In den USA hat die Fed eine Art Zwitter Rolle. Sie soll sich sowohl um die Stabilität des Dollar, als auch um das große Ganze, den Arbeitsmarkt und das Wachstum der Wirtschaft kümmern. Zur Zeit scheint allerdings nur noch die Frage der Konjunktur an zustehen. Eine mögliche Inflation wird gar nicht mehr ins Auge gefasst. Schon drei Jahre verharrt der Leitzins in den USA auf so gut wie Null Prozent. Genaue Angaben über die weitere Geldpolitik wird die Fed in Kürze in ihrem Vierteljahresbericht herausgeben. Darin soll zum ersten Mal gesagt werden, wann der Leitzinses zum ersten Mal wieder erhöht werden soll. In der Erklärung der Fed ging es auch um die Schuldenkrise in Europa und die Auswirkungen auf die Wirtschaft weltweit. Es heißt, es gehe der Wirtschaft etwas besser. In den Unternehmen würden wieder mehr Mitarbeiter eingestellt. Die Fabriken seien ausgelastet und die Börse lege wieder zu. Aber wenn die Löhne in den USA nicht endlich erhöht würden, dann würden immer mehr Ausgaben nicht gemacht oder aufgeschoben. Und das schwäche die Wirtschaft stark.
Bildquelle: EZB

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